Was ist Röntgentopographie?
Visualisierung von Defekten in kristallinen Materialien
Die Röntgentopographie ist ein bildgebendes Verfahren, das auf der Bragg-Beugung basiert. Beugungstopographische Bilder zeichnen das Intensitätsprofil eines Röntgenstrahls auf, der von einem Kristall gebeugt wird. Eine Topographie stellt somit eine zweidimensionale räumliche Intensitätsabbildung der reflektierten Röntgenstrahlen dar, d. h. die räumliche Feinstruktur einer Laue-Reflexion. Diese Intensitätsabbildung spiegelt die Verteilung der Streuleistung innerhalb des Kristalls wider; Topographien zeigen daher die Unregelmäßigkeiten in einem nicht idealen Kristallgitter auf.
Die Röntgenbeugungstopographie ist eine Variante der Röntgenbildgebung, bei der der Beugungskontrast anstelle des Absorptionskontrasts genutzt wird, der normalerweise in der Radiographie und Computertomographie (CT) verwendet wird. XRT wird zur Überwachung der Kristallqualität und zur Visualisierung von Defekten in vielen verschiedenen kristallinen Materialien eingesetzt. Sie hat sich z. B. bei der Entwicklung neuer Kristallzüchtungsmethoden, bei der Überwachung des Wachstums und der erreichten Kristallqualität sowie bei der iterativen Optimierung der Wachstumsbedingungen als hilfreich erwiesen. In vielen Fällen kann die Topographie angewendet werden, ohne die Probe zu präparieren oder anderweitig zu beschädigen; sie ist daher eine Variante der zerstörungsfreien Prüfung.
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