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CT Lab HR160

Hochauflösende Röntgen-Computertomographie leicht gemacht

160 kV. Details im Submikrometerbereich. Ein einfaches CT-System. 

Das Rigaku CT Lab HR160 bietet einen einfacheren Weg zur Submikron-CT mit 160 kV (Computertomographie) für Forschung, Prozessentwicklung und Konstruktionstechnik. Machen Sie innere Strukturen mit einer echten räumlichen Auflösung von 250 nm und einer minimalen Voxelgröße von 62 nm sichtbar – ohne komplexe Arbeitsabläufe oder Neukonfiguration der Hardware. 

CT Lab HR160

CT Lab HR160 Übersicht

Kompromisslos hochauflösende CT – jetzt für jedes Labor erschwinglich

High-End-CT-Scanner verfügen oft über spezialisierte Messverfahren und komplexe Konfigurationen, die sowohl die Kosten als auch die Komplexität des Betriebs erhöhen. Das CT Lab HR160 konzentriert sich auf die Funktionen, die für die praktische Forschung und Technik am wichtigsten sind: Vielseitigkeit bei 160-kV-Röntgenstrahlung, eine echte räumliche Auflösung von 250 nm, eine minimale Voxel-Auflösung von 62 nm und einen unkomplizierten Arbeitsablauf.

Dank der linsenfreien Kegelstrahlgeometrie lassen sich Sichtfeld und Auflösung einfach durch Veränderung des Abstands zwischen Quelle und Objekt sowie zwischen Quelle und Detektor anpassen. Ein Wechsel von Quelle, Detektor oder Linse ist nicht erforderlich. Diese optimierte  Architektur erleichtert den Wechsel zwischen Proben und Bildgebungsanforderungen und minimiert gleichzeitig die Rüstzeit und die Neukonfiguration der Hardware

Sowohl das große Ganze als auch feine Details im Blick

Das CT Lab HR160 kombiniert ein flexibles Sichtfeld mit echter Submikron-Bildgebung. Das Sichtfeld reicht von 0,18 mm Durchmesser × 0,14 mm Höhe bis zu 103 mm Durchmesser × 81 mm Höhe pro Scan. Diese Flexibilität ermöglicht es Anwendern, größere Strukturen zu untersuchen und sich dann für die Detailanalyse auf kleine Bereiche von Interesse zu konzentrieren.

So kann beispielsweise ein gesamter RAM-Stick gescannt werden, bevor man hineinzoomt, um Defekte an Lötstellen im Mikrometer-Maßstab, Drahtverbindungen, vergrabene Schaltungen, Steckverbinder und die Integrität der Schichtstruktur integrierter Schaltkreise zu untersuchen. Da die Probe intakt bleibt, können innere Strukturen ohne physische Querschnittspräparation untersucht werden.

Ein durchgängiger CT-Workflow

Die CT-Bildgebung erfordert die Optimierung der Scanbedingungen, die Erfassung der Projektionsbilder, die Rekonstruktion und die Überprüfung des resultierenden 3D-Volumens. Das CT Lab HR160 vereinfacht diesen Prozess durch eine "One-Flow-Bar"-Softwareoberfläche, die den Anwender durch die Scankonfiguration und die Datenerfassung führt.

Die Rekonstruktion kann automatisch durchgeführt werden, und rekonstruierte Volumina lassen sich zur sofortigen Begutachtung direkt in den CT Viewer laden. Der vereinfachte Arbeitsablauf reduziert Versuch und Irrtum, hilft neuen Anwendern, schneller produktiv zu werden, und ermöglicht es erfahrenen Anwendern, schneller von der Probenvorbereitung zu den Ergebnissen zu gelangen.

Breites Spektrum an Materialien und Anwendungsmöglichkeiten

Die Kombination aus einem Betriebsbereich von 40–160 kV, einer 16,6 W Nanofokus-Transmissions-Röntgenquelle, flexibler Kegelstrahlgeometrie und Submikron-Bildgebung eignet sich für Proben von organischen Materialien bis hin zu elektronischen Bauteilen.

Batterien

Visualisieren Sie Poren, Risse und Materialinhomogenitäten innerhalb und zwischen den Partikeln von Batterieelektroden. Die dreidimensionale Bildgebung kann Defekte zwischen und innerhalb von Partikeln unterscheiden und hilft Forschern zu untersuchen, wie sich die Fertigungsqualität und zyklusbedingte Degradation auf mechanische Stabilität, Kapazitätserhalt, Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Batterie auswirken.

Elektronik

Prüfen Sie Leiterplatten und kleine elektronische Bauteile zerstörungsfrei. Das CT Lab HR160 kann Hohlräume in Lötstellen, unterbrochene oder ausgedünnte Verbindungen, Elektrodenschichten, Risse, vergrabene Leiterbahnen und Maßabweichungen aufdecken, während das Bauteil für weitere Tests erhalten bleibt.

Die Submikron-Bildgebung unterstützt zudem die detaillierte Untersuchung von Vielschicht-Keramikkondensatoren und Induktivitäten, einschließlich Elektrodendicke und -abstand, Hohlraumverteilung, Ausdünnung und Unterbrechungen, die die elektrische Leistung und Zuverlässigkeit beeinträchtigen können.

Fortschrittliche Werkstoffe

Decken Sie Hohlräume, Risse, Porosität, Faserorientierung, Delamination, Klebeverbindungen, schwache Grenzflächen und andere interne Merkmale in Verbundwerkstoffen, Harzen, Polymeren und Formteilen sichtbar. Die zerstörungsfreie dreidimensionale Prüfung hilft dabei,Zusammenhänge zwischen Prozessbedingungen, Mikrostruktur, Festigkeit, Zuverlässigkeit, Schädigungen und Langzeitverhalten zu erkennen.

Additive Fertigung

Visualisieren und quantifizieren Sie Risse und Poren in additiv gefertigten Bauteilen, einschließlich Mikroporen in Ausgangsmaterialpulvern. Die gewonnenen Daten können dabei helfen, während der Fertigung entstandene Defekte von solchen zu unterscheiden, die bereits im Ausgangsmaterial vorhanden waren, und unterstützen die Prozessoptimierung, Qualitätssicherung und Fehleranalyse.

Medizinprodukte und Pharmazeutika

Untersuchen Sie die innere Struktur, Funktion und Versagensmechanismen von Medizinprodukten wie Stents und Implantaten, ohne die Probe zu zerstören. Submikron-Röntgen-CT kann zudem Beschichtungen, Poren, innere Defekte und andere Feinstrukturen in pharmazeutischen Tabletten und Partikeln aufdecken.

CT Lab HR160 Eigenschaften

Echte räumliche Auflösung von 250 nm
Machen Sie feine innere Strukturen dreidimensional sichtbar – mit einer echten räumlichen Auflösung von 250 nm und einer minimalen Voxelgröße von 62 nm. Die hohe Auflösung wird durch eine Nanofokus-Röntgenquelle, einen hochauflösenden CMOS-Detektor, Abstände zwischen Quelle und Detektor von bis zu 800 mm, eine Spotstabilität unter 100 nm und einen radialen Rundlauffehler des Rotationstisches von unter 100 nm unterstützt.
Vielseitigkeit bei 160 kV Röntgenstrahlung
Ein einstellbarer Spannungsbereich von 40–160 kV ermöglicht die Untersuchung unterschiedlichster Probenmaterialien und erfüllt vielfältige Anforderungen an die Bildgebung. Die 16,6 W Nanofokus-Transmissionsquelle bietet die erforderliche Durchdringungsfähigkeit für anspruchsvolle Proben und gewährleistet gleichzeitig die für die Analyse feinster Strukturen erforderliche Bildgebungsleistung.
Flexibles Sichtfeld und flexible Auflösung
Optimieren Sie Sichtfeld und Auflösung, indem Sie lediglich den Abstand zwischen Quelle und Objekt sowie den Abstand zwischen Quelle und Detektor anpassen. Die linsenfreie Kegelstrahlgeometrie ermöglicht nahtlose Änderungen der Bildgebungsgeometrie, ohne dass Quellen, Detektoren oder Linsen ausgetauscht werden müssen.
Keine Neukonfiguration der Hardware
Eine einzige Nanofokus-Röntgenquelle, ein einziger CMOS-Detektor und eine einfache linsenfreie Architektur vermeiden die Komplexität von Systemen mit mehreren Quellen, Detektoren und Linsen. Anwender können unterschiedliche Probengrößen und Auflösungsanforderungen ohne häufige Hardwarewechsel oder aufwendige Justierverfahren abdecken.
Einfach zu bedienende Software mit One-Flow-Bar
Durchlaufen Sie Probenvorbereitung, Scanaufnahme, Rekonstruktion und Visualisierung in einem durchgängigen Workflow. Die Software führt durch die Konfiguration und Durchführung des Scans, unterstützt die automatische Rekonstruktion und lädt fertige Volumina zur Prüfung direkt in den CT Viewer.
Verschiedene Scanmodi
Standard-Scanmodus, Stitching-Scanmodus und Half-Scan-Modus bieten zusätzliche Flexibilität für unterschiedliche Probenabmessungen und Bildgebungsanforderungen.
Große Probenkapazität
Das System ist für Objekte mit einem Gewicht von bis zu 10 kg ausgelegt. Die maximalen Probenabmessungen betragen 250 mm Durchmesser × 450 mm Höhe bei XYZ-Tischen in Nullstellung bzw. 200 mm Durchmesser × 200 mm Höhe bei vollem XYZ-Verfahrweg.
Praxisgerechte hochauflösende CT
Das CT Lab HR160 konzentriert die Investition auf die Kerntechnologien, die für echte Submikron-CT mit 160 kV erforderlich sind, anstatt auf spezielle Konfigurationen, die für routinemäßige Forschungs-, Prozessentwicklungs- und Konstruktionsarbeiten möglicherweise nicht benötigt werden.
Schulung und Anwendungssupport über die gesamte Lebensdauer
Schulungen vor Ort helfen Anwendern, Daten ihrer eigenen Proben sicher zu erfassen und auszuwerten. Die Applikationsexperten von Rigaku bieten während der gesamten Lebensdauer des CT Lab HR160 technischen Support bei der Einrichtung von Prüf- und Analyseverfahren.

CT Lab HR160 Spezifikationen

Minimale Voxelgröße 62 nm
Maximales Sichtfeld (FOV) 103 mm Durchmesser × 81 mm Höhe pro Scan
Abstand zwischen Röntgenquelle und Objekt (SOD) 1,0 – 584 mm
Abstand zwischen Röntgenquelle und Detektor (SDD) 200 – 800 mm
Maximale Proben-/Objektgröße φ250 mm × H450 mm (XYZ = 0; kein Verfahrweg)
φ200 mm × H200 mm (voller XYZ-Verfahrweg)
Probenrotation -180 - 540º
Beste räumliche Auflösung 250 nm bei 300 nm Fokusgröße
Maximales Proben-/Objektgewicht 10 kg
Scanmodi Standard, Stitching, Half-Scan
Geometrie Linsenfreie Kegelstrahlgeometrie
Röntgenquelle Maximal 16,6 W
Röntgenenergie W-Anode, einstellbare Spannung 40-160 kV
Detektor Hochauflösender CMOS
Detektor-Pixelgröße 49,5 × 49,5 μm
Detektorgröße 2352 × 2944 Pixel
Aktive Detektorfläche 116,4 mm × 145,7 mm
Abmessungen 2040 (B) x 990 (T) x 1825 (H) mm
Gewicht 1850 kg (inklusive CT-System, Röntgengeneratoreinheit und Strahlenschutzgehäuse)

CT Lab HR160 Ressourcen

CT Lab HR160 Events

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  • AAPS PharmSci 360 - 2026
    25. Oktober 2026 - 28. Oktober 2026
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    11. November 2026 - 11. November 2026
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    8. Dezember 2026 - 11. Dezember 2026
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